publication release I / 5+6/5/12

publication I, Giles Bailey & Fabian Schoeneich, The Wooster Group
publication II, Gregory Polony & Thomas Galler, Stacks of Books





Grafik und Gestaltung: Julie Joliat
Präsentiert anlässlich von Fool for April, im Rahmen von: Kreislauf 4+5




conversation XII / Discoteca Flaming Star / 22/4/12

 
Discoteca Flaming Star, Cristina Gomez Barrio/Wolfgang Mayer (*1973/1967, leben und arbeiten in Berlin) im Gespräch mit
Martin Jaeggi (*1969, freier Kurator und Kritiker, lebt und arbeitet in Zürich)


monsters 

Das interdisziplinäre und kollaborative künstlerische Projekt Discoteca Flaming Star bedient sich verschiedener Medien um auf politische, soziale und historische Ereignisse zu antworten.  Die involvierten KünstlerInnen schaffen skulpturale Objekte, Zeichnungen oder raumfüllende Installationen, arbeiten mit Bildern, Musik und Texten. In Laborsituationen verwischen sie die Grenzen zwischen Performern und Publikum, der Ausstellungsraum wird zur Bühne, der Zuschauer involviert. Anlässlich ihrer Ausstellung in der Galerie Freymond-Guth (Zürich) sind die Initianten im Le Foyer zu Gast. Im Gespräch mit Martin Jaeggi gehen sie ihrer Faszination für monsterhafte Wesen auf den Grund und sprechen unter anderem über verschiedene kulturgeschichtliche Deutungen von Dracula und Frankenstein.

Sonntag, 22. April 2012, 19h30 

Current show
Discoteca Flaming Star: Mano Gigante (A musical)
21 April - 05 May 2012
Opening Friday 20 April, 18hrs
Performance Saturday 21 April, 19hrs




Discoteca Flaming Star, Mano Gigante (A Musical), a film installation of memory turned into flesh
exhibition view and film still, Freymond-Guth Fine ARTS, 2012


Referenzmaterial
King Kong und die weisse Frau. Regie: Merian C. Cooper und Ernest B. Schoedsack (1933).
King Kong. Regie: John Guillermin (1976).
King Kong. Regie: Peter Jackson (2005).
Mary Shelley, Frankenstein or The Modern Prometheus (1818).

conversation XI / Raphael Hefti / 10/4/12

Raphael Hefti (*1978, lebt und arbeitet in London und Zürich) im Gespräch mit
Guido Rudolphi (*1961, lebt und arbeitet in Zürich und im Internet)
 
Die Schnittstelle zwischen wissenschaftlichen Untersuchungen und alchimistischen Experimenten, die Verschränkung exakter Berechnungen und vager, auch zufälliger und unintendierter Ergebnisse interessieren Raphael Hefti. Seine künstlerischen Arbeiten zeugen von einer vertieften Auseinandersetzung mit den Produktionsprozessen und den verwendeten Materialien, er besucht Fabriken und redet mit Experten. Als Gast im Le Foyer spricht Hefti mit dem Trüffelfachmann Guido Rudolphi über die wertvollen Pilze. Hierbei fasziniert ihn unter anderem, dass die Suche nach Trüffeln bis heute nur mit speziellen Hunden erfolgt und ihr demnach sowohl die Komponente des Unvorhersehbaren als auch die Absage an exakte Wissenschaften immanent ist.
 
Dienstag, 10. April 2012, 19h30

conversation X / Liliane Puthod & Daniel Suter / 27/3/12


 
Liliane Puthod (*1986, lebt und arbeitet in Genf) im Gespräch mit
Daniel Suter (Freier Kurator, Marks Blond Project, Bern/Dozent Haute école d’art et de design HEAD, Genf)

Die Schrift Utopies réalisables (Paris,1976) des französischen Architekten Yona Friedman (*1923) ist Ausgangspunkt eines Gesprächs zwischen Liliane Puthod und Daniel Suter. Entlang von Friedmans visionärem Manifest und mit Blick auf ihr eigenes, in dieser Auseinandersetzung gewachsenes Bild- und Textarchiv fragen sie nach den Möglichkeiten einer gegenseitigen Appropriation von Raum und Körper, humanen und sozialen Werten oder nach den Verbindungen zwischen einer radikalen, utopischen Architektur und den Strukturen und Formen biologischer Organismen.

Dienstag, 27. März 2012, 19h30



Literatur

Yona Friedman, Drawings & model. Dessins & maquettes, Dijon 2010.
Yona Friedman, Utopies réalisables, Neuauflage, Paris 2000 [Deutsch erschienen als: Machbare Utopie. Absage an geläufige Zukunftsmodelle, Frankfurt a. M. 1979]
Yona Friedman, Pour une architecture scientifque, Paris 1971.

Hans-Ulrich Obrist, Yona Friedman (The Conversation Series, Bd. 7), Köln 2007.


conversation IX / Dominik Hodel & Andreas Hägler / 15/3/12

Le Foyer zu Gast an der Plattform 12

Dominik Hodel (*1986, lebt und arbeitet in Luzern) im Gespräch mit
Andreas Hägler (*1981, lic. phil., Assistent am Lehrstuhl für Amerikanistik an der Universität Basel)

"So much depends
upon"

Als Gesprächsgäste im Le Foyer sprechen Dominik Hodel und Andreas Hägler über das Werk des Dichters William Carlos Williams. Der amerikanische Lyriker setzte sich intensiv mit anderen Kunstformen auseinander und entwickelte dadurch eine neue Form von Poesie, die durch ihre Einfachheit und Unmittelbarkeit besticht und von seiner anti-elitären Sicht auf die Welt zeugt. Williams' "picturepoems" sind nicht nur von der modernen Kunst inspiriert, sondern dienten auch selbst als Grundlage für diverse Kunstwerke. Neben dem Vortrag ausgewählter Gedichte wird William Carlos Williams' Werk im Dialog umrissen. Die Intermedialität der Gedichte und wie Dominik Hodel diese auf seine künstlerischen Arbeiten überträgt steht dabei im Zentrum.

Donnerstag, 15. März 2012, 19h30 

Plattform 12
ewz-Unterwerk Selnau
Selnaustrasse 25
8001 Zürich

Literatur

William Carlos Williams, Sour grapes. A book of poems, Boston 1921. 
William Carlos Williams, Spring and all, 1923. 

exhibition I / Gaël Epiney / 22/2/2012


Forget About Crystal Mountain

Die Ausstellung Forget About Crystal Mountain zeigt jüngst entstandene Zeichnungen, Linolschnitte und Radierungen sowie eine sechsteilige Serie von runden MDF-Objekten des Westschweizer Künstlers Gaël Epiney (*1986, lebt und arbeitet in Fully/VS und Berlin). Topographisch anmutende Strukturen und kristalline Formen sind zentrale Elemente in seinen oft abstrakt-geometrischen Bildfindungen, die unter anderem von der Auseinandersetzung mit der tibetischen Thangka-Malerei geprägt sind. Mit dem Motiv des 'Crystal Mountain' spielt Epiney ironisch auf exotische Projektionen der Wohlstandsgesellschaft in einer kulturell globalisierten Welt an.

Eröffnung: Mittwoch, 22. Februar 2012, 19h
Ausstellung: 23. Februar bis 3. März 2012
Öffnungszeiten: Mi–Fr: 16–20h, Sa: 12–18h

 
The exhibition Forget About Crystal Mountain shows recent drawings, linocuts and etchings as well as a series consisting of six round MDF-objects by Gaël Epiney (*1986, lives and works in Fully/VS and Berlin). The pictorial inventions are influenced by the artist’s involvement with the Tibetan Thangka-Painting. Structures reminding of topographical shapes and crystalline forms are essential elements in his often abstract-geometric works. By the motif of the 'Crystal Mountain', Epiney presents a partially ironic commentary on exotic projections of the affluent society in an increasingly globalized world.

Opening: Wednesday, February 22 2012, 7pm
Exhibition: February 23 – March 3 2012
Opening hours: Wed–Fri 4–8pm, Sat 12–6pm 








conversation VIII / Claudia Comte & Guillaume Pilet / 23/02/12

Claudia Comte (*1983, lebt und arbeitet in Lausanne und Berlin) im Gespräch mit 
Guillaume Pilet (*1984, lebt und arbeitet in Lausanne)

From Acapulco to Zanzibar

Die Kombination von unterschiedlichen Holz- oder Steinarten und das Spiel mit geometrischen, modernistisch anmutenden Formelementen sind in Claudia Comtes Arbeit zentral. Mit dem Künstler Guillaume Pilet teilt sie seit dem gemeinsamen Studium an der École Cantonale d’Art de Lausanne (ECAL) Ideen und Ansichten über die Kunst sowie ein spezifisches Interesse für indigene Kulturen oder für die Gestaltung von Ausstellungsarchitektur. Die gemeinsame Faszination für die surrealistische Praxis des Zusammenstellens von Fragmenten („cadavre exquis“), mündet aktuell in einem „Vier-Hände“-Zeichnungsprojekt, bei dem aus der zufälligen Assemblage totemhafte Figuren entstehen. Als Gäste im Le Foyer sprechen Comte und Pilet über formale Ähnlichkeiten von abstrakten Bildelementen in Kunst und Cartoons. Wenn Claudia Comte in The Simpson Carpet (2010) den Teppich aus dem animierten Simpson-Wohnzimmer in eine abstrakte Bodenskulptur verwandelt oder in der Ausstellungspublikation Welcome to Colorful. Le Livre (2010) Malewitschs schwarzem Quadrat angeschnittene Kreisformen als Micky-Mouse-Ohren hinzufügt, wird Abstraktion anspielungsreich interpretiert.
 
Donnerstag, 23. Februar 2012, 19h30

Mehr Informationen zu Künstlern:

Claudia Comte
Guillaume Pilet: Blancpain, Forde

Funny Little Bunny – A Silly Symphony created by the Walt Disney Studio