Riikka Tauriainen (*1979, FI, lebt und arbeitet in Zürich) und Jacqueline Poloni (*1989, CH, lebt und arbeitet in Zürich)
Proposal for a method of conversation
Die gebürtige Finnin Riikka Tauriainen verfolgt in ihren künstlerischen Recherchen Themen wie Archive oder Bild und Text als Darstellungsformen und Denksysteme. Dabei unterwandert sie bestehende Kategorien, bricht immanente Hierarchien auf und erprobt assoziative Querverbindungen.
Zusammen mit Jacqueline Poloni erörtert Riikka Tauriainen in einem performativen Setting den Dialog als Kommunikationssystem. Welche Strukturen finden sich in dieser Gesprächsform? Wo spielen latente Hierarchien mit? Und welche Rolle kommt dem nicht linearen Verlauf von Wortwechseln zu? Anhand von Textausschnitten zur gesellschaftspolitischen Dimension von Möbeln gehen die Künstlerinnen diesen Fragen nach. (In Englisch).
Donnerstag, 3. Oktober 2013, 20.00 Uhr
conversation XXVI 28/9/13
Annette Amberg (CH, lives and works in Zurich) and
Mauro Cerqueira (PT, lives and works in Porto)
Street talking
Street talking
Annette Amberg and Mauro Cerqueira met on the occasion of their exhibition "Łódź/Cidade Crua" at Piano Nobile in Geneva that opened on Friday, September 27, and runs until November 2, 2013 Starting from their common interest in observing life in cities, the two artists discuss not only the role specific cities such as Porto or Łódź play in their artistic practice but also reflect on the shifting of such urban spaces in a postindustrial context.
conversation XXV 27/9/13
conversation XXIV 25/9/13
Veronika Spierenburg (*1981, lebt und
arbeitet in Zürich) im Gespräch mit Philipp
Schmidt-Wellenburg (Experimental Physiker am Paul Scherrer Institut)
"Big Bang" oder was die Welt im Innersten zusammen hält
Die Fragen nach der Entstehung des Universums oder nach der Singularität von Leben auf der Erde treibt die Menschheit seit Jahrhunderten um. Und auch heute noch scheint der einst von Doktor Faustus geäusserte Wunsch „dass ich erkenne, was die Welt im Innersten zusammenhält“ noch einige Rätsel zu bergen. Die Künstlerin Veronika Spierenburg spürt diesem und anderen Rätseln zusammen mit dem Physiker Philipp Schmidt-Wellenburg nach.
Mittwoch, 25. September 2013, 20h
"Big Bang" oder was die Welt im Innersten zusammen hält
Die Fragen nach der Entstehung des Universums oder nach der Singularität von Leben auf der Erde treibt die Menschheit seit Jahrhunderten um. Und auch heute noch scheint der einst von Doktor Faustus geäusserte Wunsch „dass ich erkenne, was die Welt im Innersten zusammenhält“ noch einige Rätsel zu bergen. Die Künstlerin Veronika Spierenburg spürt diesem und anderen Rätseln zusammen mit dem Physiker Philipp Schmidt-Wellenburg nach.
Mittwoch, 25. September 2013, 20h
©Particle Data Group
conversation XXIII 28/8/13
Virginia Overton (*1971, lives and works in New York) in conversation with Tenzing Barshee (Assistant Curator, Kunsthalle Bern)
Trucks!
Massive pickup trucks appear in Virginia Overton’s work in various ways: as a motive in photographs, as means of transport and working tool in the construction process of her exhibitions and last but not least as a part of her installations. On the occasion of her solo exhibition at Kunsthalle Bern, she discusses the role and significance of trucks in her artistic work as well as their functions and symbolic values in everyday life with Tenzing Barshee.
Trucks!
Massive pickup trucks appear in Virginia Overton’s work in various ways: as a motive in photographs, as means of transport and working tool in the construction process of her exhibitions and last but not least as a part of her installations. On the occasion of her solo exhibition at Kunsthalle Bern, she discusses the role and significance of trucks in her artistic work as well as their functions and symbolic values in everyday life with Tenzing Barshee.
Wednesday, 28 August
2013, 9
pm
Virginia Overton, Untitled (Ram tough), 2013
Dodge pick up truck, security gate and vinyl decal.
pls note / upcoming show
conversation XXII 26/6/13
Crafting Genre
In ihren Projekten als Künstlerin und Kuratorin verfolgt Lucie Kolb Fragestellungen zum Sprechen und Schreiben über Kunst, die auch Thema ihrer Dissertation zu künstlerischen Strategien in Paratexten sind. Mit Seraina Winzeler diskutiert Lucie Kolb über Kathryn Bigelow (*1951), die, von der bildenden Kunst kommend, in den Siebzigerjahren im Umfeld der New Yorker Konzeptkunst und als Mitglied von Art & Language aktiv war. Inzwischen hat sie sich, schon bevor sie 2010 als erste Frau mit einem Regie-Oscar ausgezeichnet wurde, im Mainstreamkino mit Actionfilmen etabliert.
Ausgangspunkt des Gesprächs sind Bigelows „Ausstieg“ aus der bildenden Kunst und Zitate, in welchen sie die Vorzüge des kommerziellen Filmschaffens gegenüber der Kunst und die Qualitäten des Genrefilms betont. Anhand von Filmausschnitten stehen ihr Umgang mit Konventionen von Genres, die geradezu obsessive Beschäftigung mit Bildern von Männlichkeit sowie ihre ambivalente politische Position zur Diskussion.
Filme
The Loveless, 1982
Blue Steel, 1989
Point Break, 1991
Strange Days, 1995
The Hurt Locker, 2008
Zero Dark Thirty, 2012
Mittwoch, 26. Juni 2013, 20.00 Uhr
Blue Steel, 1989
Point Break, 1991
Strange Days, 1995
The Hurt Locker, 2008
Zero Dark Thirty, 2012
Mittwoch, 26. Juni 2013, 20.00 Uhr
conversation XXI 18/6/13
Büro Belgrad (Daniel Herz,
*1983 und Li Tavor, *1983, Architekten, leben und arbeiten in Zürich) im
Gespräch mit Martino Stierli (SNF-Professor Universität Zürich, Kunsthistorisches Institut)
Atlantikwall Design
Anlässlich der Präsentation im Ausstellungsraum von Van Horbourg entwarf Büro Belgrad ein Display für die Räumlichkeiten in der Sihlpost, das in Massstab und Form an einen Feuer-Wachturm aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges angelehnt ist. Ausgehend von Paul Virilios „Bunker Archeology“ diskutieren die Architekten mit Martino Stierli die Transformation eines Artefakts in ein Designobjekt.
Anlässlich der Präsentation im Ausstellungsraum von Van Horbourg entwarf Büro Belgrad ein Display für die Räumlichkeiten in der Sihlpost, das in Massstab und Form an einen Feuer-Wachturm aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges angelehnt ist. Ausgehend von Paul Virilios „Bunker Archeology“ diskutieren die Architekten mit Martino Stierli die Transformation eines Artefakts in ein Designobjekt.
Beton-Bunker-Brache
Kurzfilme / kuratiert von Aline Juchler
Dienstag, 18. Juni 2013, 19h30 (Talk) / 21h (Screening)
Eine Kollaboration mit Van Horbourg.







