[f: la répète] Programm
Arbeitsgespräch
Über Feminotopien
Gast: Kerstin Schroedinger
Gast: Kerstin Schroedinger
Arbeitsgespräch
Über den Spielraum bei Übersetzungen im politischen Umfeld I
Gast: René Muhmenthaler, Simultandolmetscher
Montag 2. November, 10h
Montag 2. November, 10h
Arbeitsgespräch
Über narrative Strategien singulärer Geschichtsschreibung
Gast: knowbotiq reasearch (Yvonne Wilhelm, Christian Hübler)
Mittwoch 4. November, 10h
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| Petra Koehle / Nicolas Vermot-Petit-Outhenin |
Arbeitsgespräch
Über den Spielraum bei Übersetzungen im politischen Umfeld II
Gast: Corinne Pellegrino, freiberufliche Konferenzdolmetscherin
Donnerstag 5. November, 15h
Donnerstag 5. November, 15h
Closing Night
[f: la répète]
Öffnungszeiten Fr: 15–19, Sa: 14–16
Le Foyer wird auch ausserhalb der Öffnungszeiten als Arbeitsort genutzt,
BesucherInnen sind willkommen.
Conversation XLVII
Sabian
Baumann (Künstler*, Zürich) im Gespräch mit Heinz-Jürgen Voss (Professor am
Institut für Sexualwissenschaft, Hochschule Merseburg) und Serena
O. Dankwa (Sozialanthropologin und Journalistin, Basel)
«A
Fiction called Gender» – Über Geschlecht und Kapitalismus
Entspricht
das binäre, heteronormative Modell der bestehenden Geschlechterkategorien «Frau
und Mann» unserer körperlichen und psychischen Realität? Wie hängen
Auffassungen von Geschlecht mit dem kapitalistischen System zusammen? Wie
wirken koloniale Verstrickungen darauf ein? Und welche Alternativen gibt es?
Diese
Fragen sind Teil von Sabian Baumanns langfristiger Auseinandersetzung mit dem
Thema Geschlecht in Kunst und Alltag. Sie_er verfolgt diese insbesondere in
kollaborativen queerfeministischen Projekten. Bei Le Foyer diskutiert sie_er
gemeinsam mit Heinz-Jürgen Voss, der zu Queer Theory, Queer Politics,
Kapitalismuskritik und biologisch-medizinischen Geschlechtertheorien forscht,
und mit Serena O. Dankwa, die sich mit queerfeministischen und
postkolonialen Ansätzen beschäftigt und zum Thema Female Friendship and
Same-Sex Intimacy in Postcolonial Ghana promovierte.
Montag
26. Oktober 2015, 19.00
Heinz-Jürgen
Voss / Salih Alexander Wolter, Queer und (Anti-)Kapitalismus, Stuttgart 2013
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Sabian Baumann, Gigant_in, aus der Serie: Liebe und Traum, horizontales Paradies, 2014, Bleistift auf Papier |
[f: la répète]
Ein Projekt von Petra Koehle / Nicolas
Vermot-Petit-Outhenin, Riikka Tauriainen, edition fink (Georg Rutishauser) und
Le Foyer
Der Ausdruck «la
répète» (auch «la répèt’») wird im umgangssprachlichen Französisch für Theater-
oder Tanzproben verwendet, als Kurzform von «répétion» verweist er – im
Gegensatz zu >>Probe – aber auch auf eine >>Wiederholung. Am
zweiteiligen Rechercheprojekt [f: la répète] sind mit Petra Koehle, Nicolas
Vermot-Petit-Outhenin, Riikka Tauriainen, Georg Rutishauser, Gioia Dal Molin
und Anna Francke sechs AkteurInnen beteiligt, die in Part I während drei Wochen
gemeinsam bei Le Foyer im Kunstraum Réunion arbeiten. Das räumliche Setting,
die von den Beteiligten gesetzten inhaltlichen Schwerpunkte und die Verbindung
über ein >>Skript zur zweiten Episode geben dem Projekt eine gewisse
Rahmung. Zugleich generieren kollektive, auf fortdauerndem Austausch basierende
>>Arbeitsprozesse eine offene, experimentelle Anlage, in der die eigene
künstlerische, verlegerische oder kuratorische Praxis zur Debatte steht und
eindeutige >>Rollen und Funktionen nebensächlich werden.
[f: la répète]
A project by Petra Koehle /Nicolas Vermot-Petit-Outhenin,
Riikka Tauriainen,
edition fink (Georg Rutishauser) and Le Foyer (Gioia Dal
Molin / Anna Francke)
Part I
18 October – 7 November 2015
Part II
10 January – 30 January 2016
Opening
Sunday 18 October, 2 pm
Closing Night
Friday 6 November, Sound by Walid El Barbir
Monday 26 October, 7 pm
Talk
„A Fiction called Gender“ – Über Geschlecht und Kapitalismus
Sabian Baumann in conversation with Heinz-Jürgen Voss and
Serena O. Dankwa
(in German)
Schedule and additional guests will be announced.
Opening Hours: Fri 3–7 pm, Sat 2–4 pm and by appointment
conversation XLVI
CKÖ (Daniel Lütolf,
Georg Krummenacher und Sara Widmer) im Gespräch mit Nicolas Müller und David Kohler (aka Knackeboul)
No Plän Länd
Lust, Intuition und Begeisterung deklarieren das
Kunstkollektiv CKÖ als zentrale Antriebskräfte für ihr Tun. „Wenn es keinen
Spass macht ist es scheisse“ schreiben sie uns in einer E-Mail zur Vorbereitung
des Le Foyer-Talks an der Werkschau 2015. Die im Haus Konstruktiv gezeigte
Installation YUMIMEI mit zwei Baumaschinen, die sich wohl liebevoll, aber auch forciert
zueinander hin neigen, ist das Resultat ebenso ernsthafter wie auch lustvoller
künstlerischer Arbeitsprozesse. Im Gespräch mit dem Snowboarder Nicolas Müller
und dem Rapper und Beatboxer Knackeboul sinnieren sie nicht nur über die Relevanz
von Handlungsräumen zwischen seriösem Planen und intuitivem Fliessen, sondern
auch über den Zusammenhang zwischen Spass und Mangosauce.
Mittwoch, 30. September 2015, 18h
Selnaustrasse 25
conversation XLV
Delphine
Chapuis Schmitz (*1979) und Veronika Spierenburg (*1981) im Gespräch mit Florian Dombois (*1966,
Künstler, Leiter Forschungsschwerpunkt Transdisziplinarität an der ZHdK)
Der halbe Millimeter
Die Frage, wie mittels gesprochener Sprache Architektur beschrieben, abstrahiert und reflektiert werden kann, ist für die Audioinstallation We’d rather not talk about Ludwig / We’d rather not talk about Margarethe (2015) von Delphine Chapuis Schmitz und Veronika Spierenburg von zentraler Bedeutung. Ausgangspunkte ihres Gesprächs mit Florian Dombois, der interdisziplinär zu Kunst und Forschung, seismologischen Phänomenen und Sonifikation arbeitet, sind die (vermeintliche) Aufhebung des Visuellen und das Potential eines «Hörraums als alternativer Denkraum» (Dombois). Als weitere Episoden des Abends stehen Ludwig Wittgensteins Konstruktionsentwürfe für Flugzeugpropeller, implizite vs. referenzielle Genauigkeit und nicht zuletzt Sprache als Material eines nicht propositionalen Denkens zur Diskussion.
Freitag, 4. September 2015, 19 Uhr
Der halbe Millimeter
Die Frage, wie mittels gesprochener Sprache Architektur beschrieben, abstrahiert und reflektiert werden kann, ist für die Audioinstallation We’d rather not talk about Ludwig / We’d rather not talk about Margarethe (2015) von Delphine Chapuis Schmitz und Veronika Spierenburg von zentraler Bedeutung. Ausgangspunkte ihres Gesprächs mit Florian Dombois, der interdisziplinär zu Kunst und Forschung, seismologischen Phänomenen und Sonifikation arbeitet, sind die (vermeintliche) Aufhebung des Visuellen und das Potential eines «Hörraums als alternativer Denkraum» (Dombois). Als weitere Episoden des Abends stehen Ludwig Wittgensteins Konstruktionsentwürfe für Flugzeugpropeller, implizite vs. referenzielle Genauigkeit und nicht zuletzt Sprache als Material eines nicht propositionalen Denkens zur Diskussion.
Freitag, 4. September 2015, 19 Uhr
Ausstellung
We’d rather not talk about Ludwig
/ We’d rather not talk about
Margarethe







