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Künstlerbuch Standing Split


Künstlerbuch Standing Split von Gina Folly und Martin Stoecklin
Edition von 70 Stück / 6 Blatt, doppelseitig bedruckt / 45.5 x 30.4 cm / 30 CHF
Zu bestellen unter: lefoyer@gmx.ch




exhibition II / Gina Folly & Martin Stoecklin / 29/6/12

Gina Folly & Martin Stoecklin

Standing Split 

Das Mobiliar des öffentlichen Raumes, die Oberflächenwirkung unterschiedlicher Baustoffe, architektonische Formen oder ihr Zierrat sind das Material einer Sammlung von Eindrücken, die Gina Folly (*1983) und Martin Stoecklin (*1983) in den USA und in Indien fotografisch zusammengetragen haben. Spuren unterschiedlicher Konsumgesellschaften zeichnen diese Reiseziele. Der Bild-Dialog zeigt deren alltagsräumliche Erfahrung in überraschend ähnlichen Formen. Das gemeinsame Interesse für Form, Fake und die ad absurdum geführte Funktion setzen die Künstlerin und der Grafiker in einem Set von Objekten um. Sie installieren einen Raum, der neue, assoziative Konfigurationen von dreidimensionalen Körpern, Fotografien, Materialien, Mustern und Formen ermöglicht.

Opening: Friday, June 29 2012, 7pm
Exhibition: June 30 – July 14 2012
Opening hours: Wed–Fri 5–8pm, Sat 12–6pm

Anlässlich der Ausstellung Standing Split erscheint ein Künstlerbuch im limitierter Edition.  

Ausstellung und Publikation wurden unterstützt von: Erna & Curt Burgauer Stiftung, george foundation

conversation VII / Gina Folly & Martin Stoecklin / 14/02/12

Gina Folly (*1983, lebt und arbeitet in Zürich und Basel) im Gespräch mit
Martin Stoecklin (*1983, Grafiker, lebt und arbeitet in Zürich)

Down Dog. My Karma is my Kodak

Im Gespräch nehmen Gina Folly und Martin Stoecklin das Format des Reiseberichts als kommentierten Diavortrag auf. Sie zeigen analoge Fotografien, die während zwei getrennt voneinander unternommenen Reisen in Los Angeles und in Indien entstanden sind. Die für das Gespräch im Le Foyer fotografisch angelegte „Materialsammlung“ dient dazu, Ordnungskriterien für abgebildete Materialien und Formen zu entwickeln. Dabei stehen die Wahrnehmungs- und Realitätsebenen des Bildes, die bildhafte Qualität von Objekten und die objekthafte Qualität von Bildern zur Diskussion. Ausserdem zeigt sich, inwiefern die Sammlung als ein thematisch präsentierter Atlas für Folly Werkcharakter hat und wie sie diesen für ihre künftigen Arbeiten nutzen will.

Aus industriellen Halbfabrikaten stellte Gina Folly in Versuchsanordnungen bislang mehrfach skulpturale Sets zusammen. Sie verfremdete die Oberflächen der einzelnen Module soweit, dass die Objekte dabei fetischisiert, ihrer ursprünglichen Erscheinung und Funktion enthoben wurden.

 
Dienstag, 14. Februar 2012, 19h30

Mehr Informationen zu den Gesprächpartnern:

Gina Folly
Martin Stoecklin