Gregory Polony (*1984, lebt und arbeitet in Zürich) im Gespräch mit Thomas Galler (*1970, lebt und arbeitet in Zürich)
Stacks of Books
Gregory Polony entwickelt seine konkreten, auf den Ausstellungsraum bezogenen Installationen oft angeregt von Anekdoten oder Kurzmeldungen. Sein Interesse für Begebenheiten, die sich neu kontextualisieren lassen, dehnt sich auch auf Passagen in bestehenden Erzählungen aus. Hier ist es besonders die Beschreibung von neuem Leben an dystopischen Orten, die ihn fasziniert, und die er quer durch Science Fiction, Fotoessays oder Textsammlungen verfolgt. Thomas Galler hat 2010 einen Atelieraufenthalt in Kairo verbracht. Neben seinen mehrfach ausgezeichneten Werken fiel 2009 seine Publikation Walking through Bagdad with a Buster Keaton face auf. Der gemeinsame Streifzug durch die persönliche Handbibliothek führt die beiden Künstler entlang von Begriffen wie 'Isolation', 'Horizont', das 'Unsichtbare' sowie 'Langeweile' in den entrückten Alltag fiktionaler und realer Bedrohungsräume. Dienstag, 8. November 2011, 19h30