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[f: la répète] Part III


Book Launch & Apéro 

Samstag 3. Juni 2017, 16h 

Ein Projekt von Petra Koehle / Nicolas Vermot-Petit-Outhenin, Riikka Tauriainen, edition fink (Georg Rutishauser) und Le Foyer (Gioia Dal Molin / Anna Francke)








Gioia Dal Molin, Anna Francke, Petra Koehle, Georg Rutishauser, Riikka Tauriainen, Nicolas Vermot-Petit-Outhenin, [f: la répète], 160 Seiten, 272 Abbildungen und 10 Reprints, 27 x 20 cm, seitliche Drahtheftung, hrsg. von Le Foyer, Zürich: edition fink, 2017

An den Beiträgen und Gesprächen der Publikation [f: la répète] waren folgende Gäste beteiligt: Sabian Baumann, Serena O. Dankwa, knowbotiq (Yvonne Wilhelm, Christian Hübler), René Muhmenthaler, Corinne Pellegrino, Kerstin Schroedinger, Dana Widmer, Heinz-Jürgen Voss und Besucher_innen.



screening

INFRASTRUCTURES
 
Filmscreening und Gespräch mit AurèleFerrier (*1975/CH, lebt und arbeitet in Zürich)


In seinen Videoarbeiten beschäftigt sich Aurèle Ferrier immer wieder mit der Leere – im eigentlichen wie im übertragenen Sinne. Im Videoessay DESERT TALKS (2014) fährt die Kamera langsam über karge Steppenlandschaften oder zeig Strassen einer chinesischen Grossstadt, derweil aus dem Off die Stimmen von Menschen klingen, die sich über die Begriffe der Leere und der Wüste Gedanken machen. Bei Le Foyer zeigt Aurèle Ferrier seinen Film INFRASTRUCTURES (2014, 23’), der dem Moment der Leere inmitten der Zivilisation nachspürt. In leeren Grossraumbüros, Shoppingcenters oder Vorstadtstrassenzeilen offenbart sich nicht nur die Details der architektonischen Formen, sondern wird auch ein gewisses Unbehagen in diesen menschenleeren «Infrastrukturen» spürbar.

Sonntag, 27. November 2016, 18


Filmstill, INFRASTRUCTURES, © Aurèle Ferrier

[f: la répète]


Leseprobe
Gast: Andreas Storm, Schauspieler, Regisseur und Dramaturg 
Mittwoch 27. Januar, 15h30

Freitagsbier
Freitag 30. Januar, ab 17h 






[f: la répète]
Arbeitszeiten Mo, Mi, Fr 10–17 Uhr
Besucher_Innen sind willkommen.


[f: la répète]


Ein Projekt von Petra Koehle / Nicolas Vermot-Petit-Outhenin, Riikka Tauriainen, 
edition fink (Georg Rutishauser) und Le Foyer (Gioia Dal Molin / Anna Francke)

Part II
11. Januar – 30. Januar 2016

Das Programm mit Arbeitsgesprächen und Leseproben wird auf dem Blog angekündigt. 

Arbeitszeiten
Mo, Mi, Fr 10–17 Uhr 









Im Rahmen des zweiteiligen Rechercheprojekts [f: la répète] arbeiten sechs Akteur_innen nach einer ersten Sequenz im vergangenen Herbst im Januar 2016 erneut gemeinsam bei Le Foyer im Kunstraum Réunion. Der Titel [f: la répète] verweist auf den Ausdruck «la répète» (auch «la répèt’»), der im umgangssprachlichen Französisch für Theater- oder Tanzproben verwendet wird. Als Kurzform von «répétion» beinhaltet der Begriff – im Gegensatz zu > Probe – aber auch das Element der > Wiederholung. Ein modulares und multifunktionales > Bühnensetting spielt auf die konzeptuelle Anlehnung des Projektes an den Modus der > Probe an und dient als visuelles und funktionales Bindeglied in Part II wiederum kollektiven, auf Austausch basierenden > Arbeitsprozessen.



[f: la répète] Programm

Arbeitsgespräch 
Über Feminotopien  
Gast: Kerstin Schroedinger
Freitag 30. Oktober, 18h 


Mary Louise Pratt, Imperial Eyes, 1992, S. 165



Arbeitsgespräch
Über den Spielraum bei Übersetzungen im politischen Umfeld I
Gast: René Muhmenthaler, Simultandolmetscher
Montag 2. November, 10h




Arbeitsgespräch 
Über narrative Strategien singulärer Geschichtsschreibung 
Gast: knowbotiq reasearch (Yvonne Wilhelm, Christian Hübler)
Mittwoch 4. November, 10h

Petra Koehle / Nicolas Vermot-Petit-Outhenin



Arbeitsgespräch
Über den Spielraum bei Übersetzungen im politischen Umfeld II
Gast: Corinne Pellegrino, freiberufliche Konferenzdolmetscherin
Donnerstag 5. November, 15h



Closing Night 
Gast / Live Set: Walid El Barbir
Freitag 6. November, 20h






 

[f: la répète]
Öffnungszeiten Fr: 15–19, Sa: 14–16
Le Foyer wird auch ausserhalb der Öffnungszeiten als Arbeitsort genutzt,
BesucherInnen sind willkommen.


 



[f: la répète]

Ein Projekt von Petra Koehle / Nicolas Vermot-Petit-Outhenin, Riikka Tauriainen, edition fink (Georg Rutishauser) und Le Foyer 

Der Ausdruck «la répète» (auch «la répèt’») wird im umgangssprachlichen Französisch für Theater- oder Tanzproben verwendet, als Kurzform von «répétion» verweist er – im Gegensatz zu >>Probe – aber auch auf eine >>Wiederholung. Am zweiteiligen Rechercheprojekt [f: la répète] sind mit Petra Koehle, Nicolas Vermot-Petit-Outhenin, Riikka Tauriainen, Georg Rutishauser, Gioia Dal Molin und Anna Francke sechs AkteurInnen beteiligt, die in Part I während drei Wochen gemeinsam bei Le Foyer im Kunstraum Réunion arbeiten. Das räumliche Setting, die von den Beteiligten gesetzten inhaltlichen Schwerpunkte und die Verbindung über ein >>Skript zur zweiten Episode geben dem Projekt eine gewisse Rahmung. Zugleich generieren kollektive, auf fortdauerndem Austausch basierende >>Arbeitsprozesse eine offene, experimentelle Anlage, in der die eigene künstlerische, verlegerische oder kuratorische Praxis zur Debatte steht und eindeutige >>Rollen und Funktionen nebensächlich werden. 

Part I 18. Oktober bis 7. November 2015





[f: la répète]



A project by Petra Koehle /Nicolas Vermot-Petit-Outhenin, Riikka Tauriainen,
edition fink (Georg Rutishauser) and Le Foyer (Gioia Dal Molin / Anna Francke)

Part I
18 October – 7 November 2015

Part II
10 January – 30 January 2016 

Opening
Sunday 18 October, 2 pm

Closing Night
Friday 6 November, Sound by Walid El Barbir
Monday 26 October, 7 pm

Talk
„A Fiction called Gender“ – Über Geschlecht und Kapitalismus
Sabian Baumann in conversation with Heinz-Jürgen Voss and Serena O. Dankwa
(in German)

Schedule and additional guests will be announced.
Opening Hours: Fri 3–7 pm, Sat 2–4 pm and by appointment


conversation XXVII 3/10/13

Riikka Tauriainen (*1979, FI, lebt und arbeitet in Zürich) und Jacqueline Poloni (*1989, CH, lebt und arbeitet in Zürich)

Proposal for a method of conversation

Die gebürtige Finnin Riikka Tauriainen verfolgt in ihren künstlerischen Recherchen Themen wie Archive oder Bild und Text als Darstellungsformen und Denksysteme. Dabei unterwandert sie bestehende Kategorien, bricht immanente Hierarchien auf und erprobt assoziative Querverbindungen.
Zusammen mit Jacqueline Poloni erörtert Riikka Tauriainen in einem performativen Setting den Dialog als Kommunikationssystem. Welche Strukturen finden sich in dieser Gesprächsform? Wo spielen latente Hierarchien mit? Und welche Rolle kommt dem nicht linearen Verlauf von Wortwechseln zu? Anhand von Textausschnitten zur gesellschaftspolitischen Dimension von Möbeln gehen die Künstlerinnen diesen Fragen nach. (In Englisch).


Donnerstag, 3. Oktober 2013, 20.00 Uhr