conversation XLVI


CKÖ (Daniel Lütolf, Georg Krummenacher und Sara Widmer) im Gespräch mit Nicolas Müller und David Kohler (aka Knackeboul)

No Plän Länd

Lust, Intuition und Begeisterung deklarieren das Kunstkollektiv CKÖ als zentrale Antriebskräfte für ihr Tun. „Wenn es keinen Spass macht ist es scheisse“ schreiben sie uns in einer E-Mail zur Vorbereitung des Le Foyer-Talks an der Werkschau 2015. Die im Haus Konstruktiv gezeigte Installation YUMIMEI mit zwei Baumaschinen, die sich wohl liebevoll, aber auch forciert zueinander hin neigen, ist das Resultat ebenso ernsthafter wie auch lustvoller künstlerischer Arbeitsprozesse. Im Gespräch mit dem Snowboarder Nicolas Müller und dem Rapper und Beatboxer Knackeboul sinnieren sie nicht nur über die Relevanz von Handlungsräumen zwischen seriösem Planen und intuitivem Fliessen, sondern auch über den Zusammenhang zwischen Spass und Mangosauce.

Mittwoch, 30. September 2015, 18h
 
Selnaustrasse 25
8001 Zürich

 ©CKÖ

conversation XLV


Delphine Chapuis Schmitz (*1979) und Veronika Spierenburg (*1981) im Gespräch mit Florian Dombois (*1966, Künstler, Leiter Forschungsschwerpunkt Transdisziplinarität an der ZHdK) 

Der halbe Millimeter  

Die Frage, wie mittels gesprochener Sprache Architektur beschrieben, abstrahiert und reflektiert werden kann, ist für die Audioinstallation Wed rather not talk about Ludwig / Wed rather not talk about Margarethe (2015) von Delphine Chapuis Schmitz und Veronika Spierenburg von zentraler Bedeutung. Ausgangspunkte ihres Gesprächs mit Florian Dombois, der interdisziplinär zu Kunst und Forschung, seismologischen Phänomenen und Sonifikation arbeitet, sind die (vermeintliche) Aufhebung des Visuellen und das Potential eines «Hörraums als alternativer Denkraum» (Dombois). Als weitere Episoden des Abends stehen Ludwig Wittgensteins Konstruktionsentwürfe für Flugzeugpropeller, implizite vs. referenzielle Genauigkeit und nicht zuletzt Sprache als Material eines nicht propositionalen Denkens zur Diskussion. 

Freitag, 4. September 2015, 19 Uhr

Ausstellung
We’d rather not talk about Ludwig / We’d rather not talk about Margarethe
bis 5. September, Fr ab 16 Uhr, Sa 14 – 18 Uhr und auf Anfrage  



Technische Zeichnung von Ludwig Wittgenstein, 1910

exhibition


Delphine Chapuis Schmitz & Veronika Spierenburg

We‘d rather not talk about Ludwig
We‘d rather not talk about Margarethe

A sound installation based on the Palais Stonborough, aka Haus Wittgenstein

Opening

Wednesday 26 August 2015, 6 pm 

Exhibition 
27 August 5 September 2015

Opening Hours   
Thursday 27 August 4 – 7 pm
Friday 4 – 7 pm, Saturday 2 – 6 pm 
and by appointment

Friday 4 September 2015, 7 pm

Der halbe Millimeter

Florian Dombois in conversation with the artists

'private' conversations


Annette Amberg

Mother (Working Title)

June 13 – July 5, 2015

Cocktail Reception on Friday, June 12, 2015, 6pm
 
A series of conversations with:

Vanessa Billy, Tina Braegger, Gioia Dal Molin, Léa Fluck, Gina Folly, Anna Francke, Roos Gortzak, Egija Inzule, Nuri Koerfer, Quinn Latimer, Barbara Preisig, Ana Roldán, Pamela Rosenkranz, Guadalupe Ruiz, Margit Säde, Manuela Schlumpf, Nora Steiner, Valentina Stieger, Lena Maria Thüring, Magaly Tornay, Jacqueline Uhlmann, Judith Welter, Maja Wismer

lecture-performance

CURTAINS≠DRAPES


Lecture-Perfomance with Garrett Nelson (*1982, USA/CH)
Saturday May 2nd 2015 6.30 pm

this performance lecture is fuelled by ideas of poetics and identity.
i'm thinking about socks that are geometric paintings, chairs that are deleuzian folds of queer identity and performances that are generated by new labor paradigm shifts. also the performances of silence that come from that. the ones that respond to abjection with resistance.

i'm thinking about the space between subject and object: sensation.

i'm thinking about new words that are about life and death in virtual spaces.

i'm thinking about seeing one thing somewhere and then seeing it everywhere.

i'm thinking about curtains not drapes.

i'm thinking about being romantic without being sentimental.

and...

then sontag wrote in her notebook, what if everything were the same but no one talked.


Garrett Nelson (1982, USA/CH) is a Basel based artist from the Midwest. 
As a writer, visual artist, and occasional filmmaker Nelson uses referential impulse, theoretical or historical research, literature and poetics as a basis for installation and performance. Recent exhibitions and performances include, The Sunken Living Room, Taylor Macklin Zürich, The Future Myth, Oslo10 Basel 2015, Les Urbaines Lausanne, Bone Festival for Performance Art, Stadtgalerie Bern, Canary Comfortable: Special Island Issue, Die Diele Zürich and Sinop Biennial 2014, Turkey. Collaborative curatorial projects include —The Traveling Artist, Budapest, Vienna & Basel, 2011 —The State of Making Things la rada Locarno, 2013.
His forthcoming book of prose poetry will be published with Pyramid Press Basel in 2015. 



 Photo: Gunnar Meier
Francis Bacon Stool, installation view The Future Myth 2015, OSLO10, Basel

conversation XLIV


Romy Rüegger (*1983, lebt in Zürich) im Gespräch mit Rosalie Schweiker (*1985, lebt in London)

Personal Criticism

Romy Rüegger und Rosalie Schweiker haben ihre privaten Gespräche in der Form von kurzen Kritiken in einer Zeitung zusammengefasst.
Wir bringen die Zeitungen am 23.3.2015 im Stadtraum Zürich vorbei - Bestellungen unter 076 3272707. Weitere Austrägerinnen sind willkommen. Die Zeitung kann auch im Le Foyer zwischen 18 und 20 Uhr abgeholt werden.

Montag, 23. März 2015, 18h

 

conversation XLIII


Quentin Lannes (*1989, lebt in Genf) im Gespräch mit Adrien Guillet (*1986, lebt in Paris)

Forms & Forces

Die Künstler Quentin Lannes und Adrien Guillet verbindet das Interesse für die visuelle Präsenz kultureller Artefakte, für die Wiederholung, ja die andauernde Wiederaufführung von Symbolen, Gesten oder Formen. Ihre künstlerische Praxis speist sich dabei nicht nur aus der Aneignung bestehender kultureller Zeichen, sondern gründet wesentlich auf den Strategien der Reinterpretation und Rekontextualisierung von gefundenen Materialien. Von Textfragmenten, alltäglichen Konsum- und Gebrauchsgegenständen oder Bildern. Im Rückgriff auf ihre jeweiligen Archive eröffnen sie im Rahmen von Le Foyer eine Form von 'ikonologischem Dialog'. Dieser erlaubt sowohl einen Einblick in die von Lannes und Guillet verfolgten Methodologien des Sammelns und thematisiert zugleich ihr Spiel mit der Appropriation, mit dem Zitieren aber auch dem Unterschlagen von kulturellen Bildern und Symbolen.

Freitag, 13 März 2015, 19h, Gespräch in Englisch

Plattform 15, EWZ-Unterwerk, Selnaustrasse 25, 8001 Zürich

 Foto: Adrien Guillet,
http://one-one.tumblr.com/