conversation XVIII / 9/3/2013
Le Foyer zu Gast an der Plattform 13
Jan Kiefer im Gespräch mit Armin Saner
Jan Kiefer im Gespräch mit Armin Saner
Styling
Ebenso konzeptuell wie humorvoll und augenzwinkernd nähert sich Jan Kiefer (*1979, lebt und arbeitet in Basel) in seiner künstlerischen Praxis den Dingen und Themen des Alltäglichen. Dabei faszinieren ihn gerade die Ambivalenzen zwischen dem vermeintlich rein funktionalen Aspekt von Gebrauchsgegenständen und dem Moment der ästhetischen Inszenierung. Im Rahmen von Le Foyer spricht er mit dem Foodstylisten Armin Saner (*1949, lebt und arbeitet in Basel) nicht nur über die Präsentationsästhetik von Lebensmitteln und die Bedeutung der visuell ansprechenden fotografischen Darstellung für deren Vermarktung sondern auch über das, diesen Inszenierungen immer immanente Moment der Täuschung.
Exhibition IV/Videoscreening / Livia Di Giovanna
Le Foyer zu Gast an der Linie 31
Mal schneller, mal langsamer windet sich der dunkle Strich über die helle Fläche der Projektion von Livia Di Giovannas (CH, *1984) Videoinstallation und kreiert vermeintlich zufällige Strukturen. Das dabei entstehende, beinahe zeichnerisch anmutende Bild entlarvt sich allerdings bei genauerem Hinsehen als Illusion. Generiert es doch nicht nur einen plötzlichen Eindruck von Räumlichkeit sondern greift darin auch die zentralen Entstehungsbedingungen der Linie als mathematisch berechenbares Objekt auf.
ab 27. Februar 2013
Öffnungszeiten: Mo-Fr: 10–20/Sa: 10–18
Mal schneller, mal langsamer windet sich der dunkle Strich über die helle Fläche der Projektion von Livia Di Giovannas (CH, *1984) Videoinstallation und kreiert vermeintlich zufällige Strukturen. Das dabei entstehende, beinahe zeichnerisch anmutende Bild entlarvt sich allerdings bei genauerem Hinsehen als Illusion. Generiert es doch nicht nur einen plötzlichen Eindruck von Räumlichkeit sondern greift darin auch die zentralen Entstehungsbedingungen der Linie als mathematisch berechenbares Objekt auf.
ab 27. Februar 2013
Öffnungszeiten: Mo-Fr: 10–20/Sa: 10–18
Le Foyer Audio-Archiv / Alexandra Bachzetsis
© Le Foyer/the artists, 2013
conversation XVII / 9/2/2013
ALL ABOUT EVE. Monika Szewczyk interviews Alexandra Bachzetsis
Alexandra Bachzetsis (artist, performer and choreographer, based in Basel)
works at the intersection of performing and visual arts. She is interested in
staging identities and stereotyped role models and their social perception. In
dialogue with Monika Szewczyk (writer, editor and curator, based in Chicago),
she outlines the possibilities of generating a sense of the uncanny in the
context of dance and performance.
Saturday, February 9 2013,
7pm
© Le Foyer/the artists, 2013
conversation XVII / 9/2/2013
ALL ABOUT EVE. Monika Szewczyk interviews Alexandra Bachzetsis
conversation XVI / 4/12/12
Damián Navarro (*1983, lives and works in Lausanne) in conversation with Samuel Gross (*1976, lives and works in Geneva, Director of Speerstra Foundation)
Two Two
Starting point of the dialogue between Damián Navarro and
Samuel Gross is their common fascination for the novels of British writer B.S.
Johnson (1933-73), for the French-Russian author Nathalie Sarraute’s (1900-99)
concept of 'Tropisme', a physical or linguistic expression caused by a nearly imperceptibly
psychic impulse, or for the Native American Edward Two Two (1851-1914) who
embodied the perfect illusion of a Sioux Chief in early century Europe. The
meandering dialogue of Navarro and Gross questions narrative techniques and its
importance in literature as well as in visual art and the appropriation and
transformation of found material in the artistic practice.
Tuesday, December 4 2012, 7pm
Nathalie Sarraute. Tropismes. 1939.
B.S. Johnson. Travelling People. 1963.
B.S. Johnson. Albert Angelo. 1964.
conversation XV / 28/11/12
Michael Meier/Christoph Franz (*1980/1982, live and work in
Zurich)
Tour # 1
Zurich and its context of urban building acts as dialogue
partner in the talk set up by Michael Meier and Christoph Franz. Working
together since 2007 the artists are interested in the transformation of urban
spaces and the interstices, emerging in those processes of alterations. On a
tour to several places in Zurich they put up for discussion their fascination
for such 'terrains vagues'.
Wednesday, November 28 2012, 7pm–10pm
Ignasi de Solà-Morales Rubió, Terrain Vague. In: Anyplace, hrsg.
von Cynthia C. Davidson, Cambridge/MA 1995. S. 118-123.
Philip Ursprung, Waiting Lands. Planning and historical
space. In: Situation KCAP, Architects and Planners, hrsg. von v. Kees
Christiaanse/Erica Bol/Ute Schneider, Basel/Boston/Berlin 2005. S. 205.
conversation XIV / 20/11/12
Florian
Graf (*1980, Künstler, lebt und arbeitet in Basel und London) im Gespräch mit
Nicola Ruffo, (*1979, Kurator und Journalist, lebt und arbeitet in Zürich)
Stage by Stage
Zum modernistischen Dialog zwischen Kunst und Leben kam
im Laufe des 20. Jahrhunderts eine neue Ebene hinzu. Dies führte zum heutigen
'Trialog' zwischen Kunst, Leben und einer dritten Kategorie, die die Medien,
das Showbusiness, die Phänomene von Reality-TV oder das Internet miteinschliesst.
Die in diesem Kontext generierten Räume können als Bühnen, als Plattformen,
verstanden werden, die die Möglichkeit von Auftritten und Eintritten bieten.
Der Künstler Florian Graf spürt diesen Verknüpfungen von Kunst, Leben,
Narration, Fiktion oder vermeintlichen Realitäten in den Filmen 8 1/2 (F. Fellini, 1963) und To Be or Not
to Be (E. Lubitsch, 1942) nach. Mit
Blick auf seine eigene künstlerische Praxis, die sowohl Kurzfilme,
Installationen als auch performative Skulpturen umfasst, fragt er dabei auch
nach den möglichen Funktionszuweisungen und Interventionsmöglichkeiten der
Kunst im Leben, des Künstlers in der Gesellschaft.










